12.09.2019      Technologie   

Smart-Meter-Gateways ermöglichen erstmals automatisierte Abrechnung von Mieterstrom (FOTO)

Von Thüga AG
Foto:  obs/Thüga AG/Juergen Scheere
Smart-Meter-Gateways ermöglichen erstmals automatisierte Abrechnung von Mieterstrom / Installation eines Gateways in der Wohnanlage in Hermsdorf. Foto: Stadtwerke Jena/Jürgen Scheere / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/18807 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Thüga AG/Juergen Scheere"
Foto: obs/Thüga AG/Juergen Scheere
Smart-Meter-Gateways ermöglichen erstmals automatisierte Abrechnung von Mieterstrom / Installation eines Gateways in der Wohnanlage in Hermsdorf. Foto: Stadtwerke Jena/Jürgen Scheere / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/18807 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Thüga AG/Juergen Scheere"
Jena / Hermsdorf (ots) -

Die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH nehmen das bundesweit
erste Mieterstromprojekt in Betrieb, das über zertifizierte
Smart-Meter-Gateways erfasst und berechnet wird. Die Thüga
SmartService GmbH (TSG) unterstützt bei der Umsetzung des
Mieterstromprojekts, übernimmt Installation und den Betrieb der
Gateways.

In Hermsdorf/Thüringen haben die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck
in einer kernsanierten Wohnanlage für barrierefreies Wohnen eine
Photovoltaikanlage mit 50 kWp installiert. Bei dem Mieterstromprojekt
verbrauchen die Bewohner den erzeugten Strom selbst. Nur wenn die
Anlage nicht genügend Energie liefert, wird Strom aus dem Netz
bezogen. Für die energiewirtschaftlich korrekte Abbildung der
Vor-Ort-Versorgung der Kunden haben die Stadtwerke Jena Netze GmbH 33
moderne Messeinrichtungen verbaut, welche über sieben zertifizierte
Smart-Meter-Gateways fernausgelesen werden. Die viertelstündlichen
Daten werden im Mieterstrom-Rechenkern der TSG verarbeitet und ins
Abrechnungssystem des Lieferanten zurückgespielt. Damit wird die
automatische und transparente Abrechnung für jeden einzelnen Kunden
gewährleistet.

Spezialisten der TSG haben die Gateways für die Datenkommunikation
der Zähler automatisiert über eine Schnittstelle zwischen
Abrechnungs- und GWA-System in Betrieb genommen. Franz Schulte,
Geschäftsführer der TSG sagt: "Wir freuen uns, dass wir bereits jetzt
unseren Kunden Mehrwertlösungen im Regelbetrieb inklusive der
sicheren Lieferkette anbieten können. Das ist bereits unsere dritte
Installation von zertifizierten Gateways." Damit die Lieferkette der
Gateways bis zur Installation sicher ist, besitzt TSG eine spezielle
Transportbox. Nur geschultes Personal kann diese mittels spezieller
elektronischer Sicherheitsschlüssel öffnen.

"Das Besondere an dem Projekt ist für uns, dass wir sowohl die
Installation und die Gateway-Administration (GWA) übernehmen, als
auch die Mieterstromanlage gemeinsam mit den Stadtwerken umgesetzt
haben", ergänzt Schulte. Dazu arbeitet TSG sowohl mit dem
grundzuständigen Messstellenbetreiber, Stadtwerke Jena Netze, als
auch der Vertriebsgesellschaft, den Stadtwerken Energie Jena-Pößneck
zusammen.

Technische Grundlage für eine automatische Abrechnung

Christopher Gieb von den Stadtwerken Energie Jena Pößneck
erläutert: "Die neuen Smart-Meter-Gateways ermöglichen uns zukünftig
eine Visualisierung im 15-Minuten-Takt". Doch das sei nur
willkommenes Beiwerk. "Wichtig ist, dass wir nun die technische
Grundlage für einen automatischen Abrechnungsprozess installiert
haben. Somit wird eine stichtagsgenaue Abrechnung möglich, ohne die
Zähler vor Ort abzulesen." Das System der TSG übernimmt dabei alle
Schritte vom Sammeln der Verbrauchsdaten jedes Zählers, der
Berechnung des über das Netz zugelieferten Stroms und dem
Herausrechnen der direkt vom Netz versorgten sogenannten
Fremdversorgten. "Dadurch können wir im Mieterstrom ein attraktives
Preismodell anbieten. Besonders freut mich, wie konstruktiv die
Zusammenarbeit mit der Wohnungsgenossenschaft Hermsdorf/Thüringen eG
und der TSG verlief", ergänzt Gieb.

Die Smart-Meter-Gateway-Administration der TSG passt nicht nur zum
Mieterstrom-Modell in Hermsdorf bei Jena: "Die Lösung ist flexibel",
betont Schulte. "Unsere Software für die GWA arbeitet mit jedem
Abrechnungssystem auf dem Markt zusammen." Aus diesen werden
automatisch die Stammdaten der Kunden exportiert und nach der Messung
sowie ggf. Berechnung mit dem kompletten Verbrauchsdatensatz wieder
in diese zurückübertragen. Der Vorteil der Smart Meter Gateways kommt
so bei Mieterstromprojekten voll zum Tragen. "Unsere Kunden sparen
sich dank der Smart Meter Anfahrten und Arbeitszeit zum Ablesen der
Zähler", erklärt Schulte. "Gleichzeitig ist die komplette Berechnung
transparent und ermöglicht einen digitalen Prozess bis zur
Abrechnung." Jeder Stromkunde kann sich zukünftig seinen Verbrauch in
15-Minuten-Intervallen visualisieren lassen und sieht dann genau,
wann wie viel Strom von der PV-Anlage geliefert wird.

Über Thüga SmartService GmbH:

Das Portfolio von Thüga SmartService reicht von
Zählerfernauslesung, Energiedatenmanagement, Marktkommunikation,
Smart Energy und IT-Services über Maßnahmen für eine effiziente
Nutzung und Erzeugung von Energie bis hin zur Breitbandvernetzung
sowie Smart Meter Gateway Administration. Der Fokus liegt auf dem
Ausbau digitaler Lösungen. Das Unternehmen bietet seine
Dienstleistungen bundesweit an und hat in- und außerhalb der
Thüga-Gruppe bereits über 250 Kunden. An den beiden Standorten in
Naila (Hauptsitz) und München arbeiten rund 180 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter. Die Thüga SmartService ist eine hundertprozentige
Tochter der Thüga Aktiengesellschaft mit Sitz in München.



Pressekontakt:
Dr. Detlef Hug
detlef.hug@thuega.de
Tel. +49 (0) 89-38197-1222

Original-Content von: Thüga AG, übermittelt durch news aktuell
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