23.10.2019      Firmenportraits   

bautec 2020: Serielles und modulares Bauen als Schlüssel für bezahlbaren Wohnungsbau? (FOTO)

Von Messe Berlin GmbH
Foto:  obs/Messe Berlin GmbH/Messe Berlin / B. Pritzkuleit
Pressegespräch der bautec zum Thema ?Bezahlbarer Wohnungsbau mit seriellem und modularem Bauen?. Rede und Antwort standen im hub27: Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer Hauptverband der Deutschen Bauindustrie; Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat; Dr. Christian Göke, CEO, Messe Berlin GmbH; Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin Bundesarchitektenkammer und Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW (v.l.). Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6600 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Messe Berlin GmbH/Messe Berlin / B. Pritzkuleit"
Foto: obs/Messe Berlin GmbH/Messe Berlin / B. Pritzkuleit
Pressegespräch der bautec zum Thema ?Bezahlbarer Wohnungsbau mit seriellem und modularem Bauen?. Rede und Antwort standen im hub27: Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer Hauptverband der Deutschen Bauindustrie; Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat; Dr. Christian Göke, CEO, Messe Berlin GmbH; Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin Bundesarchitektenkammer und Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW (v.l.). Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6600 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Messe Berlin GmbH/Messe Berlin / B. Pritzkuleit"
Berlin (ots) - bautec bringt Akteure der Industrie, der Verbände und der Politik
zusammen - Serielles und modulares Bauen im Fokus der bautec 2020 - Fachkongress
"Serielles Bauen in der Digitalisierung" im Forum up#Berlin - bautec Kongress
"Urbanes Wohnen - Positionen und Perspektiven"

Die Wohnungswirtschaft beobachtet seit fast zehn Jahren eine steigende Nachfrage
nach Wohnungen in sogenannten Schwarmstädten beziehungsweise Schwarmregionen. In
diesen Regionen, zu denen auch deutsche Großstädte wie Berlin, München und
Hamburg gehören, übersteigt die Nachfrage das Angebot bei weitem. Die Folge: Die
Verknappung von Wohnraum führt dazu, dass die Mietpreise weiter steigen.
Verbunden mit den derzeit hohen Kosten für Wohnungsneubau sowie Grund und Boden,
ergibt sich eine schwierige Situation für den kostengünstigen Wohnungsneubau.

In Deutschland werden jährlich etwa 400.000 Wohnungen benötigt, um den Bedarf zu
befriedigen. Bleibt die Frage, wie das zu bewerkstelligen ist. Fakt ist: Es wird
nicht schnell genug gebaut. Ist serielles und modulares Bauen die Antwort?
Können serielle und modulare Bauweisen schnell und effizient mehr bezahlbaren
Wohnraum schaffen? Und wenn ja: Welche Rahmenbedingungen sind nötig für eine
erfolgreiche Umsetzung? Wo liegen die Grenzen?

Als Einstimmung auf die Messe, die vom 18. bis 21. Februar 2020 auf dem Berliner
Messegelände stattfindet, hat die bautec am 23. Oktober 2019 die wichtigsten
Akteuren der Industrie, der Verbände und der Politik eingeladen zum Thema
"Bezahlbarer Wohnungsbau mit seriellem und modularem Bauen" zu diskutieren.

Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und
Heimat:

"Dem Bund ist es wichtig, das serielle und modulare Bauen zu fördern. Mit ihrem
Potential können diese Bauweisen bei den aktuellen Wohnraumherausforderungen
einen wesentlichen Beitrag leisten. Dabei stellen wir an die heutigen
Systemkonzepte des seriellen und modularen Bauens hohe architektonische,
städtebauliche und technische Qualitätsanforderungen. Unser gemeinsames Ziel ist
die verstärkte Nutzung dieser Technologien modernen Bauens."

Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer Hauptverband der Deutschen Bauindustrie
e.V.:

"Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Bauprojekte nur miteinander gelingen,
nicht gegeneinander. Wir müssen wieder zu einem partnerschaftlichen Bauen
kommen. Weg von der Billigpreisvergabe, hin zu einem Kompetenz- und
Qualitätswettbewerb, einer frühen Einbindung von bauausführendem Knowhow in die
Projektvorbereitung. Und zu guter Letzt zu einer neuen Kultur am Bau, die es uns
erlaubt, Konflikte nicht vor Gerichten auszutragen, sondern vor Ort oder, wenn
nötig, im Rahmen außergerichtlicher Streitbeilegung."

Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW:

"Mit unserer Rahmenvereinbarung zum seriellen Bauen liefern wir passgenaue
Lösungen, damit Wohnungsbau schneller, kostengünstiger und in hoher Qualität
umgesetzt werden kann. Unsere neun ausgewählten Konzepte für seriellen und
modularen Wohnungsbau sind damit ein wichtiger Baustein für mehr bezahlbaren und
zeitgemäßen Wohnraum - sozusagen Haute Couture vom Band. Wir appellieren an die
Länder, die passenden Rahmenbedingungen für eine schnellere bundesweite
Realisierung der innovativen Wohnungsbaukonzepte zu schaffen: Die von der
Bauministerkonferenz bereits beschlossene Einführung einer Typengenehmigung muss
nun auch in die Landesbauordnungen aufgenommen werden."

Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin Bundesarchitektenkammer (BAK):

"Viele gebaute Beispiele zeigen, dass serieller Wohnungsbau in qualitätsvoller
Architektur realisiert werden kann. Bauen findet Akzeptanz, wenn es gelingt den
städtebaulichen und gestalterischen Bezug zum Standort herzustellen. Und dieser
städtebauliche, dieser öffentliche Kontext ist entscheidend dafür, wie gut
Quartiere angenommen werden und sich ein lebendiges und vielfältiges
Alltagsleben entwickeln kann. Bauen ist nie nur privat. Im Wohnungsbau muss
gerade dem Raum zwischen den Gebäuden besondere gestalterische Aufmerksamkeit
zuteilwerden, denn er ist öffentlich und der Erschließung und dem Aufenthalt
gewidmet. Dieser Raum darf kein Restraum sein, muss bei der Entwicklung
serieller oder modulare Lösungen gestalterisch mitgedacht werden."

Die Zukunft des Bauens auf der bautec 2020

Serielles und Modulares Bauen ist auch ein Top-Thema auf der bautec 2020, die
vom 18. bis 21. Februar in Berlin stattfindet. Auf der bautec in Berlin trifft
sich die Baufachwelt mit der Bau- und Umweltpolitik. Den Besucher erwartet im
Februar wieder das gesamte Portfolio der Branche mit einem breiten und
anspruchsvollen Rahmenprogramm. Der Fachkongress "Serielles Bauen in der
Digitalisierung" im Forum up#Berlin in Halle 4.2 wird hier unter anderem ein
wichtiger Programmpunkt sein. Dieser findet am 19. Februar von 10 bis 13 Uhr
statt und wird vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), dem
Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) und dem GdW
Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen veranstaltet. Im
Anschluss daran lädt der GdW zu dem Fachsymposium "Gesellschaftliche Akzeptanz
für den Wohnungsneubau" und zur feierlichen Bauherrenpreisverleihung ein.

Der bautec Kongress beleuchtet am 20. Februar unter dem Titel "Urbanes Wohnen -
Positionen und Perspektiven" neue Bauaufgaben sowie Wohnkonzepte und Trends -
von individuellen Lösungen über innovativen mehrgeschossigen Wohnungs- und
Quartiersbau bis hin zur Sanierung und Bauen im Bestand. Natürlich steht bei
allen Ideen auch die Frage im Raum, wie schnell es gelingen kann, neuen Wohnraum
zu schaffen.

Informationen zum Rahmenprogramm der bautec 2020 sind online unter
www.bautec.com/FuerBesucher/RahmenprogrammEvents zu finden. Das Programm wird
laufend aktualisiert.

Weitere Informationen zur bautec stehen online unter www.bautec.com zur
Verfügung.

Presseinformationen und druckfähige Pressefotos finden Sie online unter
www.bautec.com/Presse.

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Über die bautec:

Die internationale Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik wird von der Messe
Berlin organisiert und findet im zweijährigen Turnus statt. Zum
Alleinstellungsmerkmal der bautec gehört, dass sie das Gebäude vom Keller bis
zum Dach und seine Infrastruktur ganzheitlich betrachtet. Ergänzt wird das
Angebot der bautec mit der GRÜNBAU BERLIN und up#Berlin.

Pressekontakt:
Mirjam Priemer
Junior PR Managerin
T: +49 30 3038-2268
mirjam.priemer@messe-berlin.de

Original-Content von: Messe Berlin GmbH, übermittelt durch news aktuell
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