02.05.2019      Finanzen   

Trotz sinkender Renditen: In diesen Städten lohnen sich Immobilien als Kapitalanlage

Von Immowelt AG
Nürnberg (ots) - Eine Immowelt-Analyse der Renditen von 40
deutschen Großstädten zeigt:

- Im Osten und in NRW lassen sich die höchsten Bruttorenditen
erzielen: Duisburg (6,7 Prozent), Wuppertal (6,6 Prozent) und
Chemnitz (6,5 Prozent) an der Spitze
- Immobilien in den Metropolen München (3,1 Prozent), Hamburg (3,3
Prozent) und Berlin (3,6 Prozent) sind wenig lukrativ
- Städte wie Mainz, Leipzig und Hannover bieten Bruttorenditen von
über 4 Prozent

Die Renditen von Immobilien als Kapitalanlage gehen zurück. Das
liegt hauptsächlich daran, dass die Kaufpreise in weiten Teilen
Deutschlands so stark gestiegen sind, dass die Mieten nicht mithalten
konnten. Eine aktuelle Analyse von immowelt.de verdeutlicht diese
Entwicklung. In 34 von 40 ausgewählten deutschen Großstädten sind die
Renditen seit dem vergangenen Jahr gesunken oder gleichgeblieben. Die
Auswertung zeigt aber auch, in welchen Städten nach wie vor hohe
Erträge erzielt werden können. Besonders Großstädte im Osten und in
Nordrhein-Westfalen versprechen aufgrund der vergleichsweise
niedrigen Kaufpreise gute Renditen. In Duisburg werden
Eigentumswohnungen beispielsweise im Median für 1.080 Euro pro
Quadratmeter angeboten, während sich die Neuvertragsmieten auf 6 Euro
pro Quadratmeter belaufen. Daraus ergibt sich mit 6,7 Prozent die
höchste Bruttorendite aller untersuchten Städte. Allerdings herrscht
dort auch ein erhöhtes Risiko bei Investments in Wohnimmobilien, da
die Nachfrage nach Wohnraum geringer ist als in anderen
Ballungsgebieten. Die Folgen des Strukturwandels sind in Duisburg
nach wie vor zu spüren - eine hohe Arbeitslosenquote und geringe
Entgelte wirken sich auf die Attraktivität der Stadt und die
Nachfrage nach Wohnraum aus. Die Gefahr von Mietausfällen sollte
daher einkalkuliert werden.

Neben Duisburg sind noch in weiteren NRW-Großstädten lukrative
Erträge möglich. Dazu zählen Wuppertal mit einer Bruttorendite von
6,6 Prozent oder Mönchengladbach mit 6,4 Prozent. In Dortmund, Bochum
und Essen sind die Renditen zwar etwas niedriger. Mit knapp 6 Prozent
liegen aber alle drei Städte unter den Top 10 in Deutschland.
Generell befinden sich viele Ruhrgebiets-Städte allmählich wieder im
Aufwind und die Einwohnerzahlen steigen. Die Nachfrage nach Wohnraum
erhöht sich, und das Risiko für Kapitalanleger wird somit geringer.

Die Immowelt-Analyse zeigt zudem, dass im Osten Deutschlands
ebenfalls hohe Renditen erzielt werden können. Auch hier gilt es aber
zwischen Risiko und Ertrag abzuwägen. In Chemnitz sind aufgrund der
sehr niedrigen Kaufpreise Bruttorenditen von 6,5 Prozent möglich.
Allerdings herrscht dort eine der höchsten Leerstandsquoten
Deutschlands, weswegen der Immobilienkauf nur erfahrenen Investoren
mit Ortskenntnis zu empfehlen ist. Ähnlich gute Bruttorenditen können
Käufer in Magdeburg (6,3 Prozent) und Cottbus (5,1 Prozent)
erwirtschaften, wenngleich auch an diesen Standorten Knowhow von
Nöten ist.

Hohe Sicherheit und geringe Renditen in Metropolen

Risikoscheue Immobilienkäufer sollten sich hingegen eher auf
bewährten Märkten umsehen. München hat nahezu keinen Leerstand,
aufgrund der Wirtschaftskraft eine sehr hohe Attraktivität und
anhaltenden Zuzug. Allerdings hat die enorme Nachfrage dazu geführt,
dass die Kaufpreise den Mieten enteilt sind. Die Folge: Die Rendite
ist über die gesamte Stadt gesehen mit 3,1 Prozent sehr gering.
Ähnlich niedrige Werte verzeichnen Hamburg (3,3 Prozent), Frankfurt
und Berlin (je 3,6 Prozent). Neben den Metropolen sind vor allem
kleinere Studentenstädte wenig rentabel: Regensburg (3,2 Prozent) und
Freiburg (3,3 Prozent) sind Beispiele dafür. Die Immobilienkaufpreise
in diesen Städten sind mittlerweile so hoch, dass sich die Kosten
dafür durch Mieteinnahmen nur sehr langfristig amortisieren lassen.
Das gilt auch für Rostock - die Hansestadt weist mit 2,6 Prozent die
niedrigste Rendite aller Städte auf. Vor allem hochpreisige
Kaufobjekte in den Touristenregionen und niedrige Mieten sind die
Gründe dafür.

Mittelmäßige Renditen in Mainz, Leipzig oder Hannover

Während in den größten deutschen Ballungsgebieten, das Potential
bereits ausgeschöpft ist, gibt es nach wie vor boomende Städte, in
denen sich der Immobilienkauf lohnen kann. Dazu zählt beispielsweise
Mainz: Dort leben zahlreiche Studenten - kleine Wohnungen sind daher
besonders gefragt. Insgesamt lassen sich Bruttorenditen von im Mittel
4,6 Prozent erzielen. Etwas niedriger sind die Renditen in Leipzig
(4,4 Prozent) und Hannover (4,3 Prozent). Dennoch sind beide
Großstädten noch attraktiv für Anleger.

Generell gilt es bei Bruttorenditen zu beachten, dass
Kaufnebenkosten, laufende Kosten und Rücklagen nicht berücksichtigt
sind. Die Höhe dieser Kosten variiert von Immobilie zu Immobilie.
Kapitalanleger müssen aber damit rechnen, dass die Nettorendite
deutlich unter der Bruttorendite liegt. Weitere Informationen dazu
finden Sie hier: http://ots.de/0046Ru

Ausführliche Tabellen zu den untersuchten Städten stehen hier zum
Download bereit: http://ots.de/4EjVud

Berechnungsgrundlage

Datenbasis für die Berechnung der Miet- und Kaufpreise waren
510.000 Miet- und Eigentumswohnungen, die 2018 auf immowelt.de
inseriert wurden. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine
Abschlusspreise. Dabei wurden ausschließlich die Angebote
berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Der Median ist der
mittlere Wert der Angebotspreise. Die Mietpreise spiegeln den Median
der Nettokaltmieten bei Neuvermietung wider.

Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.de finden Sie in
unserem Pressebereich unter: http://ots.de/fjDe7K

Über immowelt.de:

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Gemeinsam mit immonet.de verzeichnet das Immobilienportal eine
Reichweite von monatlich 50 Millionen Visits*. Immowelt.de ist ein
Portal der Immowelt Group, die mit bauen.de und umzugsauktion.de
weitere reichweitenstarke Portale betreibt und leistungsstarke
CRM-Software für die Immobilienbranche entwickelt. An der Immowelt
Group ist die Axel Springer SE mehrheitlich beteiligt. * Google
Analytics; Stand: Januar 2019



Pressekontakt:
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90411 Nürnberg

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