11.03.2020      Finanzen   

Bauzinsen vor EZB-Sitzung auf Allzeittief

Von Interhyp AG
München (ots) -

- Coronavirus schürt Rezessionsängste, niedriger Ölpreis drückt
auf Inflation: Europäische Zentralbank steht unter
Handlungsdruck
- Rekordtief bei Renditen für Bundesanleihen
- Folgen für Baugeld

Nach den Kursstürzen an den weltweiten Börsen haben die Konditionen für
Immobilienkredite nachgegeben und liegen auf neuem Allzeittief. Laut einer
Auswertung der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler für private
Baufinanzierungen, kann die Mehrheit der Kreditnehmer aktuell Darlehen mit einer
zehnjährigen Zinsbindung zu Konditionen um 0,6 Prozent aufnehmen, je nach
Bonität sind bereits Zinsen um 0,4 Prozent möglich. Grund sind Unsicherheiten
auch aufgrund des Coronavirus sowie die Geldpolitik der Notenbanken. Die
amerikanische und britische Notenbank haben die Leitzinsen gesenkt. "Die
Europäische Zentralbank steht unter Handlungsdruck. Die Mischung aus
Wirtschaftseinbußen durch das Coronavirus, dem niedrigen Ölpreis und den
Einbrüchen an den Aktienmärkten lässt das gesetzte Inflationsziel in immer
weitere Ferne rücken", erklärt Mirjam Mohr, Vorständin für das
Privatkundengeschäft bei Interhyp. Marktteilnehmer erwarten Maßnahmen der EZB
zur Stützung der Wirtschaft.

Im Zuge der Verunsicherung an den Märkten flüchten Investoren zunehmend in
Anleihen. Die Renditen zehnjähriger deutscher Bundesanleihen sanken auf unter
minus 0,80 Prozent und damit auf ein Rekordtief. Die Entwicklung der Renditen
der Bundesanleihen sind ein wichtiger Wegweiser für die Bauzinsen. "Im Vorfeld
der EZB-Sitzung sind die Baugeldkonditionen gesunken. Baugeld markiert in diesen
Tagen ein historisches Allzeittief", erklärt Mirjam Mohr. Rezensionsängste
halten die Zinsen an den Märkten niedrig.

Im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer, einer im März durchgeführten Befragung unter
den Experten von zehn Kreditinstituten, geht die Mehrheit von gleichbleibenden
Konditionen in den nächsten Wochen aus. Einige halten kurzfristig sogar weiter
sinkende Konditionen für möglich. Das niedrige Zinsniveau betrifft laut Interhyp
auch längere Laufzeiten. Selbst Darlehen, die Immobilienkäufer 15-jährige
Zinssicherheit bieten, werden zu Zinskonditionen von unter einem Prozent
angeboten. Bei einigen Förderdarlehen der KfW kommt es durch die Einrechnung der
Tilgungszuschüsse bereits zu negativen Effektivzinsen. Mirjam Mohr: "Die
aktuelle Zinsentwicklung könnte auch bei herkömmlichen Baufinanzierungen
mögliche Negativzinsen wieder mehr in den Fokus der Diskussionen rücken."

Weitere Informationen zur Zinsentwicklung in den Zins-Charts von Interhyp unter
https://www.interhyp.de/zins-charts/. (https://www.interhyp.de/zins-charts/)

Über Interhyp

Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private
Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an
den Endkunden richtet, und Prohyp, die sich an Einzelvermittler und
institutionelle Partner wendet, hat das Unternehmen 2019 ein
Baufinanzierungsvolumen von 24,5 Milliarden Euro erfolgreich bei seinen rund 500
Bankpartnern platziert. Dabei verbindet die Interhyp Gruppe die
Leistungsfähigkeit der eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform eHyp mit
kundenorientierten Digitalangeboten und der vielfach ausgezeichneten Kompetenz
ihrer Finanzierungsspezialisten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt etwa 1.600
Mitarbeiter und ist an über 110 Standorten in Deutschland und in Österreich in
der Zweigniederlassung Wien persönlich vor Ort für ihre Kunden und Partner
präsent.

Pressekontakt:


Britta Barlage, Pressesprecherin B2C, Interhyp AG, Domagkstraße 34,
80807 München, Telefon: +49 (89) 20307 1325, E-Mail:
britta.barlage@interhyp.de, http://www.interhyp.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/12620/4544336
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