15.08.2019      Energie und Umwelt   

Umfrage: Hauseigentümer wünschen mehr Unterstützung für energetische Maßnahmen (FOTO)

Von Bauherren-Schutzbund e.V.
Foto:  obs/Bauherren-Schutzbund e.V.
Nur mit einem Konzept ist sichergestellt, dass die angestrebten Energiesparziele bei einer baulichen Modernisierung erreicht werden. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/104917 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Bauherren-Schutzbund e.V."
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Nur mit einem Konzept ist sichergestellt, dass die angestrebten Energiesparziele bei einer baulichen Modernisierung erreicht werden. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/104917 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Bauherren-Schutzbund e.V."
Berlin (ots) -

Rund drei Viertel der Hauseigentümer modernisieren, um den hohen
Energieverbrauch ihrer Immobilie zu senken und einen Effizienzvorteil
zu erzielen. Jeder zweite wünscht sich dabei mehr staatliche
Unterstützung durch gezielte Förderprogramme. Dies geht aus einer
gemeinsamen Umfrage des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) und co2online
hervor.

Finanzielle Anreize schaffen

Die weiteren Ergebnisse zeigen: Die überwiegende Mehrheit der
Hausbesitzer ist bereit, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
BSB-Geschäftsführer Florian Becker stellt fest: "Will man diese
Gruppe bei den ambitionierten Klimazielen mit ins Boot holen, müssen
einfache finanzielle Anreize geschaffen werden." Ähnlich wie etwa
beim Einbruchsschutz müssen finanzielle Zuschüsse insbesondere für
niedriginvestive Maßnahmen unkompliziert und schnell beim
Modernisierer auf dem Konto landen. Auch Steuererleichterungen müssen
ausgebaut werden. Dies entspricht dem Wunsch der Verbraucher: Knapp
die Hälfte der Befragten hält eine zusätzliche finanzielle Förderung,
knapp vor dem Wunsch nach geringen bürokratischen Hürden bei der
Beantragung, für die nützlichste staatliche Unterstützung.

Modernisieren mit Konzept

Rund die Hälfte der Eigentümer nimmt einzelne
Modernisierungsmaßnahmen vor. Nicht immer können die gewünschten
Ziele so erreicht werden. Becker sagt: "Wer ein deutliches
Einsparplus in seinem Geldbeutel spüren will, sollte
Modernisierungsmaßnahmen von Anfang an aufeinander abstimmen." Vor
allem wenn im Laufe der Zeit sowieso mehrere Bauteile erneuert werden
müssen, ist es von Vorteil, bereits zu Beginn nach einem klaren
Konzept vorzugehen. Das bedeutet nicht, dass alle Maßnahmen auf
einmal umgesetzt werden müssen. "Aber Lösungen von der Stange führen
häufig zu enttäuschenden Ergebnissen. Ein vom Fachmann abgestimmter
Maßnahmenplan stellt hingegen sicher, dass die Kosten im Rahmen
bleiben und die individuellen Gegebenheiten berücksichtigt werden",
so Becker.

Beratung wichtig

Auch Hauseigentümer, die bereits ihre Sanierung abgeschlossen
haben, bestätigen rückblickend den Beratungsbedarf: So gaben knapp 60
Prozent der Befragten an, dass sie vor allem zu Art und Umfang der
notwendigen Maßnahmen und zu den energetischen Anforderungen
Unterstützung benötigten. "Das zeigt, wie wichtig die Kombination aus
Online-Erstinformation und Vor-Ort-Beratung für den Klimaschutz ist",
sagt co2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz. Auch ein
Kostenüberblick war einer Mehrheit von 60 Prozent wichtig. Während
der Bauausführung nahmen immerhin fast 40 Prozent der Befragten eine
Baukontrolle in Anspruch, damit durch das frühzeitige Erkennen und
Beseitigen von Baumängeln die angestrebte Energieeffizienz auch
tatsächlich erreicht wird.

Der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) ist eine gemeinnützige
Verbraucherschutzorganisation und Mitglied im Verbraucherzentrale
Bundesverband e.V. Der BSB vertritt bauorientierte
Verbraucherinteressen privater Bauherren, von Immobilienerwerbern und
selbstnutzenden Wohneigentümern. Der Verein bietet bundesweit
Verbraucherberatung auf bautechnischem und baurechtlichem Gebiet an.
Mehr Informationen auf www.bsb-ev.de



Pressekontakt:
Florian Becker
becker@bsb-ev.de
Telefon: 030/400339500

Original-Content von: Bauherren-Schutzbund e.V., übermittelt durch news aktuell
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