20.09.2019      Energie und Umwelt   

Klimakabinett: Kostendämpfende Lösung aus der Wohnungswirtschaft / Klimaschutz-Werkzeuge für Zuhause

Von noventic group
Hamburg (ots) - Intelligenter Klimaschutz auch in
Mehrfamilienhäusern: Das fordert die noventic group, eine der
führenden Unternehmensgruppen in der deutschen Wohnungswirtschaft.
Sie schafft über die Vernetzung bereits vorhandener Sensorik mit Apps
unmittelbare Verbrauchstransparenz in Mietwohnungen - und damit einen
für alle Beteiligten wirtschaftlichen Weg, den Gebäudebestand in
Deutschland klimafreundlich zu machen.

Jan-Christoph Maiwaldt, CEO der noventic group:

"Deutschland kann die Klimaziele 2050 für seinen Gebäudebestand
erreichen - bezahlbar für Mieter und Eigentümer. Die Lösungen hierfür
stehen bereit. Die Politik muss dafür vor allem den bereits
beschriebenen Weg der 'Digitalisierung der Energiewende' entschlossen
weitergehen, anstatt sich ständig mit neuen kostentreibenden
Vorschlägen zu überbieten."

Der Energieverbrauch von Gebäuden müsse enorm reduziert werden, um
die Klimaziele zu erreichen, sagt Maiwaldt. Bisher setzt Deutschland
dafür vor allem auf das Dämmen der Gebäudehülle. Das ist effektiv,
kostet aber viel Geld und belastet damit Mieter und
Gebäudeeigentümer. Geringinvestive, also kostengünstige Maßnahmen
können jedoch auch einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten, ohne
das Wohnen unnötig zu verteuern. Jan-Christoph Maiwaldt: "Durch die
Schaffung unmittelbarer Verbrauchstransparenz haben wir hierfür eine
Grundlage geschaffen. Für energieeffizientes Heizen im Bereich der
Machine-to-Machine-Kommunikation. Und, um dem Bewohner zu helfen,
sein eigenes Verbrauchsverhalten unmittelbar zu erkennen und
reflektieren." Das allein ermöglicht laut DENA- und Felsmann-Studie
Energieeinsparungen von bis zu 35 Prozent.

Rund ein Drittel aller CO2-Emmissionen in Deutschland gehen laut
DENA-Studie auf das Konto von Gebäuden. "Da ist ein riesiges
Einsparpotenzial vorhanden", sagt Maiwaldt. Er fordert deshalb das
Klimakabinett der Bundesregierung auf, endlich einen Weg für die
schnelle Umsetzung des bereits 2016 verabschiedeten Smart Meter
Rollout zu schaffen. "Ein Weg, schnell und geringinvestiv Klimaschutz
zu realisieren."

Erst vor kurzem hatte der Deutsche Verband für Wohnungswesen (DV)
zusammen mit dem Mieterbund und dem Verband der Deutschen
Wohnungswirtschaft eine "effizientere Art der Förderung" von der
Bundesregierung verlangt. "Zurzeit wird das am stärksten gefördert,
was am teuersten ist", sagte DV-Präsident Michael Groschek. "Das ist
grober Unfug. Es müsste das gefördert werden, was tatsächlich am
meisten CO2 vermeidet."



Pressekontakt:
Rainer Frick
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Telefon: 0711 / 238 86-55
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