26.03.2019      Immobilienmarkt   

Wohnungsknappheit endlich bekämpfen, auch mit alternativen Maßnahmen für Entlastung sorgen

Von Piratenpartei Deutschland
Berlin (ots) - Anlässlich der gestern veröffentlichten Studie der
Hans-Böckler-Stiftung zur Wohnungsnot in Großstädten [1] erklärt
Sebastian Alscher, Bundesvorsitzender der Piratenpartei Deutschland:

"Jahr für Jahr wiederholen sich die Nachrichten über die
Mangelware Wohnraum. Trotzdem fehlen insbesondere für Haushalte mit
niedrigem Einkommen immer noch 1,9 Millionen günstige Wohnungen in
den Großstädten. Und das, wo eine Offensive der Bundesregierung die
andere zu jagen scheint.

Dringend muss ein größeres Angebot an bezahlbarem Wohnraum
geschaffen werden, sozialer Wohnungsbau muss gestärkt werden. Es wird
Zeit, dass den Ankündigungen auch Ergebnisse folgen.

Gleichzeitig gilt es aber auch alternative Maßnahmen zu ergreifen,
um die Großstädte zu entlasten. Mit einer Stärkung der Infrastruktur
auch außerhalb der Großstädte können diese Regionen aufgewertet
werden. Der Breitbandausbau kann beispielsweise dazu beitragen, dass
durch mehr Heimarbeitsplätze Menschen nicht mehr in der Nähe des
Unternehmens im Ballungszentrum wohnen müssen."

Die Piratenpartei steht für die Förderung von bezahlbarem Wohnraum
in Städten und Regionen. Insbesondere durch den Ausbau des
öffentlichen Nahverkehrs und des Glasfasernetzes soll, in den
Städten, aber auch auf dem Land, gesellschaftliche Teilhabe durch
Mobilität und Internetzugang geschaffen werden.

Quellen/Fußnoten: [1] https://www.boeckler.de/117819_119134.htm



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